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Unzählige Faktoren können Stress auslösen, darunter einige die du sehr gut beeinflussen kannst. Unzufriedenheit, ständige Erreichbarkeit durch Smarthpohnes, Bewegungsmangel, Zukunftsängste, sowie auch äussere Einflüsse, wie Reizüberflutung durch Werbung und soziale Medien, sind die häufigsten Faktoren, die uns gestresst fühlen lassen. Was führt bei dir zu Stress?

 

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Definition Stress
  2. Die negativen Auswirkungen von Stress auf deinen Körper
  3. Wie kann ich Stress abbauen
  4. Take Home Message
  5. Quellen

 

 

1. Was ist Stress?

Stress ist eine natürliche körperliche Reaktion auf psychische oder körperliche Belastungen. Es entsteht ein Spannungsfeld zwischen Anforderung und Bewältigung. Dieses Ungleichgewicht wird als unangenehm erlebt und führt zu negativen Konsequenzen. Das Stresshormon Cortisol wird ausgeschüttet, was deine Stressresistenz stark reduziert und Entzündungen im ganzen Körper fördert, was wiederum noch mehr Stress bedeutet.

Wir unterscheiden zwischen:

  • Dauerhafter Stress: Dieser blockiert auf die Dauer deine natürlichen Ressourcen, und vermindert somit deine Leistungsfähigkeit. Den Alltag zu bewältigen wird dabei erschwert.
  • Kurzzeitiger Stress: Dieser kann dir helfen in gewissen Situationen, wie zum Beispiel beim Sport, die Leistungsbereitschaft zu erhöhen und ist nicht gesundheitsschädigend.

 

 

2. Negative Auswirkungen von Stress auf den Körper

Beim negativen Stress spiegeln sich die Auswirkungen in nahezu allen Organsystemen. Die Gehirnleistung wird beeinträchtigt, der Magen-Darm-Trakt reagiert mit Verdauungsproblemen, das Immunsystem wird geschwächt und wird damit anfälliger für Infektionskrankheiten. Dauerhafter Stress führt zudem zu chronisch erhöhtem Blutdruck was im Extremfall zu einem Herzinfarkt führen kann. Die Dauerbelastung kann auch zu Erschöpfungszuständen, Depressionen, Suchterkrankungen oder Burn-out führen.

NEURO TIPP: Es gibt keine Patentlösung für alle Faktoren, jedoch kann unser SLEEP RECOVERY die Einschlafzeit verkürzen, den Schlaf verbessern und damit zu einer besseren Erholung in stressigen Zeiten führen.

 

 

 

 

Wichtig für dich ist dabei auch die Selbstreflektion zur Erkennung der Situation. Du solltest dir daher Zeit nehmen und dir bewusst machen, was die Auslöser der Stressfaktoren sind, um mit einer für dich passenden Technik entgegenwirken zu können.

 

 

3. Stress abbauen 

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie du dein Stresslevel senken kannst. Wichtig dabei ist vor allem die Erkennung der Auslöser.

Bewegung und Sport sind ein sehr effizientes Hilfsmittel. Ablenkungen von Stress und Sorgen hilft dir dabei besser mit den Situationen klarzukommen. Beim Sport werden Glückshormone wie Endorphine, Dopamin und Serotonin Gehirn freigesetzt, was zur Folge hat, dass du dich besser und glücklicher fühlst. Sie stärken zudem das Immunsystem und verbessern dein Wohlbefinden.

Auch die tägliche Ernährung ist ein sehr wichtiges Element zur Stressbewältigung. Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Nahrungszufuhr hilft dir dein Körper im Gleichgewicht zu halten. So wirkst du einem möglichen Vitamin- und Mineralmangel entgegen.

Dabei können dir gewisse Rituale helfen. Achte darauf regelmässig zu frühstücken. Lass es dir schmecken, leg dabei dein Smartphone beiseite und geh danach gemütlich Zähneputzen und Duschen. Solche Rituale helfen dir eine gewisse Routine zu erzielen und so den Tag etwas entspannter zu beginnen.

Du kannst den Tag auch mit einer Meditation beginnen. Es hilft dir dabei ein Gefühl von Ausgeglichenheit, des Friedens und der inneren Ruhe hervorzubringen. Beachte dabei einen ruhigen Ort zu finden, schalte das Smartphone aus und nehme eine angenehme Körperhaltung ein. Konzentriere dich dabei auf deine Atmung, atme tief ein und aus. Versuche eins mit deinem Körper zu sein.

 

 

4. Take Home Message

Du wirst immer wieder in Situationen geraten, bei denen Stress unausweichlich ist. Deshalb ist es umso wichtiger, dir bewusst die Zeit zu nehmen dem entgegenzuwirken. Du kannst die Stressfaktoren nicht alle beseitigen, aber du hast die Möglichkeit deinem Körper und Geist besser darauf vorzubereiten. Nütze die erwähnten Tipps, um Stresssituationen im Alltag besser zu bewältigen und negative Einflüsse auf dich zu minimieren.

 

 

5. Quellen

https://www.netdoktor.ch/krankheit/was-ist-stress-5266
https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/25158